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Ab dem 1. März funken die Feuerwehren im Landkreis mit neuer Technik [Zurück]


Ab dem 1. März 2015 funken die Feuerwehren des Landkreises Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim an der Einsatzstelle nur noch digital. Der Digitalfunk wird damit stufenweise das knapp 30 Jahre alte analoge Funksystem ablösen und zu einer erheblichen qualitativen Verbesserung der Funkgespräche an den Einsatzstellen führen. Die Funkgespräche werden durch spezielle Filter besser verständlich und abhörsicher sein und spezielle Techniken zur Reichweitenerhöhung, an ausgedehnten oder unübersichtlichen Einsatzstellen, tragen auch zu einem verbesserten Schutz der eingesetzten Kräfte bei.

Nach einer Vorbereitungsphase von rund 2 Jahren und in zahlreichen Ausbildungsveranstaltungen und Lehrgängen, wurden die Feuerwehren im Landkreis für die Umstellung auf Digitalfunk ausgebildet. Das besondere Augenmerk der Schulungen lag bei den Feuerwehren die mit Tragkraftspritzenanhänger ausgerüstet sind, die bis zur Einführung des Digitalfunk funktechnisch noch nicht erreichbar waren. Rechtsgrundlagen, Gerätekunde, Sprechfunkbetrieb oder Kartenkunde gehörten hier ebenso zu den Schulungsinhalten, wie das praktische Einüben des Funkbetriebs mit den neuen Digitalfunkgeräten.

Insgesamt gehen im Landkreis rund 850 Geräte an den Digitalfunk-Start, davon sind rund 700 Handfunksprech- und 150 Fahrzeugfunkgeräte. Von den 143, mit Digitalfunk ausgestatteten Feuerwehren, sind 65 Feuerwehren mit Tragkraftspritzenanhänger. Der Einsatzwert dieser Feuerwehren wird mit der Digitalfunkausstattung erheblich gesteigert und Einsatzleiter können bei entsprechenden Schadensereignissen die alarmierten Kräfte noch besser einsetzen und führen. Kreisbrandrat Alfred Tilz freut sich auf die digitale Revolution bei den Feuerwehren im Landkreis: „Durch eine gründliche Ausbildung und die einheitliche Beschaffung der Geräte haben wir eine sehr gute Grundlage geschaffen, an den Einsatzstellen noch schneller und besser agieren zu können“.

Leider konnte die moderne Technik noch nicht in alles Bereichen des Brandschutzes Einzug halten.

Erst gegen Ende des Jahres 2015 werden digitale Funkgespräche zwischen den Feuerwehr-Fahrzeugen und der Integrierten Leitstelle in Ansbach (ILS) möglich sein, weshalb derzeit alle Einsatzfahrzeuge im Landkreis doppelt, mit alten und neuen Funkgeräten, ausgerüstet sind. Auch für Einsätze die über Landkreisgrenzen hinaus gehen, müssen die Feuerwehren alte und neue Technik bereit halten, da die Nachbarlandkreise, mit Ausnahme des Landkreises Ansbach, noch nicht auf die Digitalfunktechnik umgestellt haben. Ebenfalls wird die Alarmierung der Feuerwehren, über Meldeempfänger und Sirenen, in den nächsten Jahren noch auf der analogen Funktechnik basieren.

Artikel auf Nordbayern.de

Bericht: Rainer Weiskirchen



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