Sitemap | Web 2.0 | Kontakt | Impressum | Home
 

RVS und USB  Fernsteuerung  Muttersystem  Kommkoffer  RVS und Lehrgangsverwaltung 


RVS und USB

Das neue Jahrtausend brachte es an den Tag !!!!!

Es wird nicht mehr die Software an die Hardware angepasst sondern die Hardware ist auch im neuen Jahrtausend an die "Uraltsoftware " RVS-Wincom für BASIS " anzupassen.

Um den Jahrtausendwechsel in den Griff zu bekommen beschafften wir in unserem Landkreis, als Ersatz für die beiden Rechner aus dem Jahr 1994, zwei neue Maschinen für die Nachalarmierungszentralen. Natürlich wollten wir in punkto Hardware den Zug nicht verpassen und beschafften die neueste Hardwarekonfiguration die es auf dem Markt gab.

Leider haben wir bei der Beschaffung vergessen das die vom Ministerium zur Verfügung gestellten Software (RVS), schon etwas betagt ist und schon öfter Probleme bereitet hat. Zwar sind wir schon immer "Vorsichtig" gewesen was Hard- und Software betraf im Zusammenhang mit BASIS und RVS, diesmal tappten wir aber voll rein.

Das gute Programm RVS-Comm (BASIS-Version) kann nicht mit dem "Stand der Technik" mithalten. So kann die BASIS-Version von RVS nicht mit USB. Auch mit dem Comm.drv von W98 SE ist das so eine Sache und wer die Vorzüge von NT nutzen möchte steht auch auf dem Schlauch. Also kurzum "Es geht nicht" !!!!!

Die Lösung lag auf der Hand. Wir verkaufen unsere P III -Kisten und kaufen uns 2000 fähige "486er Schrottware". Nein, dasmachten wir nicht. "Wir sind doch nicht .......  - Wie es in der Werbung heißt"

Wie immer in einem solchen Fall suchte ich nach einer Lösung. Die hatte ich auch ziemlich schnell gefunden. Auf einem "älteren" (486er mit W95A) Rechner habe ich BASIS und RVS installiert. Auf diesem Rechner werden nun die Alarmierungsprotokolle der PI für   die beiden Nachalarmierungszentralen übermittelt.
Mittels PC-Anywhere holen sich nun die Nachalarmierungszentralen das Alarmierungsprotokoll auf diesem Rechner ab.
Über einen Mausklick wählt sich die jeweilige Nast auf diesem Rechner ein und "zieht" sich das Protokoll rüber.
Zwar nicht die "Edelste" Art und Weise abr es Funktioniert und das istdoch die Hauptsache.

Nicht nur die Nachalarmierungszentralen haben das Problem,auch viele Kreisverwaltungsbehörden und andere Stellen haben das Problem. Sie haben in ihrem Netzwerk Windows NT laufen. Mit diesem Betriebssystem läuft aberdas gute RVS nicht. Jetzt muß "Extra" ein Rechner im Netzwerk nur wegen RVS unter W 3.11 oder W 95 laufen damit RVS betrieben werden kann.

Ich frage mich wie oft die "BASIS-Gemeinde" solche "Tiefschläge" hinnehmen muß.

R. Neumeister
KBI EDV
Landkreis NEA

 

Fernsteuerung

Als Pdf-Datei lesen


Die Wege sind oft weit und eigentlich hat man nur "Minuten" am Rechner der Erst- bzw. Nachalarmierenden Stelle zu tun. Es müßte nur mal schnell eine Schleife geändert werden, aber es sind 20 Km zu fahren. Schnell mal neue Alarmpläne aufspielen, wieder das selbe Problem.

Dies hat mich schon bei der Einführung von BASIS in unserem Landkreis, am 1. Juli 1994, sehr beschäftigt. Nach einigen kleinen Versuchen kam ich zum Entschluss "Das ganze muss mit Fernsteuerung" laufen, alles andere ist keine gute Lösung.

Begonnen habe ich mit der Ausstattung der erstalarmierenden Stelle, der Polizeiinspektion. Zunächst möchte ich mal die zwei Möglichkeiten aufzeigen, die es derzeit möglich machen dies zu realisieren.

Lösung 1 automatisiert (Polizei und Nast)

Die Polizeiinspektion stellt einen Nebenstellenanschluss (nur für Einwahl, keine Wahlberechtigung nach Außen) zur Verfügung.
Bei der Nast muß ebenfalls ein freier, neben dem Basis-Anschluss, Telefonanschluß zur Verfügung stehen.
In jedem Fall ist ein zweites Modem neben dem "normalen" Basis-Modem notwendig. Dieses Modem, egal welcher Typ, wird in den Basis-Rechner eingebaut oder an eine freie COM-Schnittstelle angestöpselt.
Dieses Modem wird nun an die von der Polizei zur Verfügung gestellten Nebenstelle angeschlossen und fertig ist die Hardwareinstallation.
Diese Möglichkeit erlaubt es die Fernsteuerung unabhängig von BASIS zu betreiben. Also Egal ob BASIS Sendet oder Empfängt, die Fernsteuerung bleibt hiervon unberührt.
Hier taucht nun die Frage auf welchen IRQ nehme ich nun für das zweite Modem, ich habe ja gar keinen mehr frei. Die Installation sollte daher auch von einem versierten "Hardwarekenner" durchgeführt werden

Konfiguration:
COM 1 IRQ 3 BASIS-MODEM
COM 2 IRQ 4 Fernsteuer-MODEM
COM 3 IRQ 5 Alarmgeber
COM 4 IRQ 10 Kennungsauswerter (dieser IRQ wird normalerweise für eine Netzwerkkarte freigehalten)
DCF-Uhr am Gameport (Leider bei den alten Kisten nicht immer vorhanden)
Vorausgesetzt ist dabei das die liebe gute Maus auf einem PS2 - Anschluß.

Lösung 2 automatisiert (kommt für Nast nicht in Frage)

Es steht nur der reguläre BASIS-Telefonanschluß zur Verfügung.

Wichtige Punkte dabei:
Es darf die BASIS-Empfangsbereitschaft nicht eingeschlatet werden !
Es muß eine Telefondose "NFN" vorhanden sein.
Es sollte mind. ein 28.8 Modem als BASIS-Standartmodem vorhanden sein.

Die restliche Installation wie bei Lösung 1

Lösung 3 manuell (kommt eigentlich nur bei NaSt in Frage)

Wie Lösung 2, ist aber nur möglich wenn gerade kein Datenaustausch mit BASIS stattfindet und eingewiesenes Bedienpersonal zum Abschalten der BASIS-Empangsbereitschaft und starten der Fernsteuersoftware vorhanden sein.

Software:

Auf den Rechnern der PI bzw. Nast ist jeweils ein Pc-Anywhere Host installiert (Anzahl der Lizensen beachten). Diese wird bei Lösung 1 und 2 automatisch mit Windows gestartet und stellt die automatische Empfangsbereitschaft her.
Bei Lösung 3 muß diese Software manuell gestartet werden, wenn die BASIS-Empfangsbereitschaft ausgeschaltet wurde.

Nun ist es möglich von einem Pc-Anywhere Client aus den Rechner anzurufen und fernzusteuern. Es besteht auch die Möglichkeit das nach einem bestimmten Login, Sicherheitsgedanke, der angewählte Host die Verbindung abbricht und die, im Host hinterlegten Telefonnummer, zurückruft.

Der "Fernrechner" kann genauso bedient werden als würde man selbst davor sitzen. Diese Art der Wartung hat sich bei uns im Landkreis seit Jahren schon bewährt. Ich möchte die Fernsteuerung niemals mehr missen.
Selbstverständlich läßt sich das ganze auch mit ISDN durchführen.

Sollten Sie Fragen zum Thema Fernsteuerung haben dann können Sie diese gerne an mich stellen unter:

basis(a t)feuerwehr-nea.de

Muttersystem

Als Pdf-Datei lesen


BASIS-Daten auf einem System !
Verwaltung durch viele Personen möglich !

Wer kennt das nicht, daß beim Datenaustausch von BASIS-Dateien es immer wieder vorkommt das Daten doppelt vorhanden sind oder das aktuellere Daten überschrieben werden. Der Ruf nach einem Muttersystem wird laut. Aber wie ? Wir hier im Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim haben das, so meinen wir, ganz einfach gelöst.

Muttersystem von BASIS, zumindest was die Daten des Landkreises angehen, steht bei uns im Landratsamt. Alle Daten werden hier auf einem System, von der Kreisverwaltungsbehörde sowie vom Fachberater EDV, geführt. Angedacht ist nun die Abwicklung der Lehrgangsverwaltung nicht mehr lokal durchzuführen sondern auch über das gemeinsame System im Landratsamt.
Bei dieser Art der BASIS-Nutzung gibt es nur noch ein einziges System, die Daten müssen nur noch auf einem System gepflegt werden.

Wie haben wir das umgesetzt ?
Basis ist normal auf dem Netz der KVB installiert. Um dem FbEDV, Kreisbrandrat, Kreisbrandinspektoren jetzt die Nutzung dieser Version zu ermöglichen ist ein PC bei der KVB nötig über den sich die jeweilige Person einwählen kann. Er erhält Zugriff auf das Netzwerk und kann dann die Daten bearbeiten. Je nachdem welches Betriebssytem verwendet wird (Win 3.11 oder Windows NT) sind verschiedene Nutzungen möglich.
Windows NT bietet die größten Möglichkeiten der Nutzung dieses Einwahlrechners, da hierüber auch der Administrator des Netzwerkes auf sein Netz zu Wartungsarbeiten zugreifen kann.
Um die Systemsicherheit zu gewährleisten ist es möglich das der Einwahlrechner, wenn er angewählt wird nur eine vorbestimmte Nummer zurückruft. Also ist Mißbrauch nicht möglich. Weiterhin kostet der einwählenden Person die Einwahl nur eine Einheit denn die weiteren Kosten trägt dann die zurückrufende Stelle.

Geräteausstattung:

Hardware
Ein Rechner von Aldi, Norma usw. reicht völlig aus für diese Zwecke. Ein Arbeitsspeicher von mind. 128 MB ist schon ratsam.
Ein Modem mit mind. 56 K. Wenn möglich sollten beide Stellen den selben Modemtypen haben. Ist aber nicht voraussetzung
Selbstverständlich ist auch ISDN-Betrieb möglich und auch dem ganzen vorzuziehen.
Eine Netzwerkkarte (vorzugsweise 3 Com) für die Verbindung zum Netzwerk
Der Telefonanschluß darf natürlich nicht übersehen werden

Software
Neben dem Betriebssystem ist nur noch das Programm PcAnywehre in seiner neuesten Version 9.0 notwendig, aber auch die Vorgängerversionen reichen aus. Hier ist eine Host-Lizenz und die Clientlizensen für die jeweilige Anzahl von „Einwählern" notwendig. Über diese Software wird der Einwahlrechner gesteuert. (Preis ca. 400 DM für eine Host/Client Version)
Wenn sich nun der FbEdv im Amt einwählt kann er auf dem dortigen PC BASIS starten und so bedienen als würde er selbst vor der Kiste sitzen. Bei uns im Landkreis hat sich dieses System bestens bewährt, auch im Hinblick auf die Wartung der PI und der Nachalarmierungszentralen.
Selbstverständlich kann der FbEDV seine lokale Version weiterhin nutzen. Wenn er die neuesten Daten benötigt dann werden einfach die dateien von BASIS direkt kopiert. Also auch bei Datenverlust auf der „Lokalen-Maschine" ist kein Problem mehr.
Die Datensicherheit wird durch das Landratsamt gewährleistet.

Bei Interesse stehe ich gerne zur Verfügung. Ihre Anfrage können Sie, unter der Email-Adresse:

basis@feuerwehr-nea.de

an mich stellen.

R. Neumeister
Kreisbrandinspektor
Fb EDV Lkr. NEA

Kommkoffer



Kaum war der Kommunikationskoffer ausgeliefert da regte sich in mir der Gedanke das die Sache mit dem GSM - Netz ganz schön ist, aber ohne Festnetzanschluß wollte ich nicht auskommen.
Nachdem der auf dem "übergroßen" Koffer montierte Laptop auch 2 PCMCIA - Steckplätze hat war für mich der Fall klar: "Ein Festnetzmodem wird eingebaut"
Ich steckte kurzer Hand ein PCMCIA - Modem in den Schlitz startete Windows und schon war das Modem installiert. Hätte ich eigentlich nicht gedacht das dies so einfach geht.

Natürlich wird nun die Frage laut: "Wie paßt das ganze zusammen" ?

Der Betrieb mit BASIS ist natürlich wieder mal so eine Sache, denn das nun vorhandene "Festnetzmodem" wird dort ja nicht automatisch erkannt. Also manuelles Umstellen ist da schon notwendig. Bei der ganze Sache bitte ich auch zu bedenken das derjenige der die Modemkonfiguration ändert, in BASIS die Berechtigungsstufe 4 braucht.
Nun ist zu überlegen wieviele Datenübertragungen mit BASIS und RVS gemacht werden, eigentlich keine. Eine Datenübermittlung erfolgt doch nur zwischen Erst- und nachalarmierender Stelle, in der Regel. Also fällt dies bei der UGÖL doch unter den Tisch. Der nächste Punkt meiner Überlegung war der das ein Datenabgleich zwischen dem sog. "Muttersystem" und dem Laptop der UGÖL mit Sicherheit nicht über BASIS gehändelt wird. Eher über Diskette oder Parallelkabel und meinem "Lieblingsprogramm" PC-Anywhere.
Also braucht die Modemeinstellungen in BASIS keiner Ändern und niemand braucht an BASIS irgend eine Einstellung zu ändern.
Die Hauptsache wird also sein Faxe zu empfangen bzw. Faxe zu senden. Für diesen Bereich habe ich auf dem Laptop das Programm Winfax 9.0 installiert. Dieses hat den Vorteil das ich die zwei Modems, also das Festnetz und das GSM überwachen kann. Das Bedeutet das ich hier zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen habe. Selbstverständlich ist die Funktionsweise des kleinen "Umschalters" von Computer auf das Mobilfaxgerät genau so zu bedienen wie vorher. Also auch hier keine Einschränkung.
Mit der Einrichtung des "Festnetzmodems" (Es kann ebenfalls eine ISDN-Karte eingesetzt werden). Das ich mit Einrichtung der neuesten Kommunikationswerkzeuge im Internet auch einen schnellen Internetzugang über Provider die keine Anmeldung erfordern. Somit kann ich einen evtl. Dateiversand auch über das Internet abwickeln, denn Email-Postfächer Providerunabhängig einzurichten ist heute keine Schwierigkeit mehr und vorallem ich brauche wieder kein BASIS dazu.

Also nach den ersten Versuchen mit dem Festnetzmodem sind wir hier im Landkreis alle begeistert. Ich kann über Festnetz senden und gleichzeitig über das GSM - Modem empfangen.

Hardware:
PCMCIA-Modem Typ Egal
(Vorteilhaft ist ein langes TAE-Verlängerungskabel und evtl Adapter zu den noch gängigen alten Dosen)

Software:
Eigentlich keine, denn bereits mit MS Exchange kann der Festnetzanschluß genutzt werden. Weiterhin ist es ja möglich das die Einstellungen von BASIS manuell geändert werden (Stufe 4).

Wer Fragen zum Thema Kommkoffer und Festnetz hat, kann sich gerne per Email an mich wenden.

R. Neumeister
KBI FbEDV
Landkreis NEA

RVS und Lehrgangsverwaltung



InstallationRVS-Wincom auf dem BASIS-Rechner

PDF - Datei zumDownload 1,2 MB
(rechte Maustastedrücken und Ziel speichern unter)

LehrgangsverwaltungFeuerwehr 1,7 MB PDF
(rechte Maustaste drückenund Ziel speichern unter)



©2010 Kreisfeuerwehrverband Neustadt a. d. Aisch - Bad Windsheim | 150524 | 27